3.1.1 Erzeugen eines Verzeichnisbaumes aus vorhandenen Files
Zu Anfang gibt es oft schon einige Projekte, die mit CVS verwaltet
werden sollen. Dann ist es am einfachsten, das import Kommando
zu benutzen. Es sei am einem Beispiel erklärt.
Wenn sich die Files, die man unter CVS Kontrolle
stellen will, im Verzeichnis `wdir' befinden und im CVS
Repository im Verzeichnis `$CVSROOT/yoyodyne/rdir' abgelegt
werden sollen, kann man folgende Kommandos ausführen:
| | $ cd wdir
$ cvs import -m "Imported sources" yoyodyne/rdir yoyo start
|
Wird CVS ohne `-m' Flag aufgerufen, so startet es
einen Editor und erwartet einen Kommentar. Der String
`yoyo' ist ein vendor tag und `start' ein
release tag. Das import Kommando von CVS
benötigt beide, auch wenn sie im obigen Beispiel keine Bedeutung
besitzen. 13. Tracking third-party sources, für nähere Informationen.
Jetzt kann man überprüfen, ob der Import geklappt hat und danach
das Originalverzeichnis entfernen:
| | $ cd ..
$ mv wdir wdir.orig
$ cvs checkout yoyodyne/rdir # Erläuterung weiter unten
$ diff -r wdir.orig yoyodyne/rdir
$ rm -r wdir.orig
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Man sollte die Originalfiles in wdir löschen, um zu verhindern,
daß aus Versehen weiterhin mit ihnen gearbeitet wird.
Ein Backup der Originalfiles vor dem Löschen ist natürlich eine gute Idee.
Das checkout Kommando erwartet entweder einen Modulnamen
als Argument (wie in allen bisherigen Beispielen) oder einen Pfad
relativ zu $CVSROOT, so wie im letzten Beispiel.
Jetzt ist es empfehlenswert, einmal die Zugriffsrechte der
Verzeichnisse unterhalb von $CVSROOT zu überprüfen.
Gehören sie den richtigen Nutzergruppen ? 2.2.2 Datei Rechte.
Sollen binäre Files importiert werden, können die Wrapper
Eigenschaften genutzt werden, um anzugeben, welche Files binär
sind und welche nicht. C.2 The cvswrappers file.
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